Emma Roberts und Cody John haben am 25. Juli 2026 in Sun Valley im US-Bundesstaat Idaho geheiratet. Gefeiert wurde im Haus von Johns Familie, an einem Ort, der für das Paar bereits mit seiner Verlobung verbunden war. Wie Roberts der Vogue berichtete, setzte das Paar auf ein intimes Hochzeitswochenende mit Vintage-Mode, eigens gestalteten Einladungen und individuellen Entwürfen von Monique Lhuillier und Ferragamo. Die Braut trug zur Zeremonie bewusst kein klassisch weißes Kleid, sondern eine maßgefertigte Robe in einem antik wirkenden, fast teefarbenen Ton.
- Emma Roberts und Cody John heirateten am 25. Juli 2026 in Sun Valley, Idaho.
- Die Hochzeit fand im Haus von Johns Familie statt.
- Roberts trug bei der Zeremonie eine maßgefertigte Robe von Monique Lhuillier.
- Für die Afterparty wechselte sie in ein schwarzes Spitzenensemble aus dem Archiv der Designerin.
Aus einem Blind Date wurde eine Verlobung in Idaho
Zusammengebracht wurden Roberts und John von ihrem gemeinsamen Freund Jeff Ward. Ihr erstes Treffen fand im Mai 2022 im Edendale in Los Angeles statt. Aus den zunächst geplanten frühen Drinks wurden nach Roberts’ Schilderung acht Stunden voller Gespräche und ein anschließendes Abendessen im Birds. Seit diesem Abend seien sie zusammen.
Schon im ersten Jahr ihrer Beziehung kaufte John heimlich eine Ringschatulle, die Roberts zuvor in einem Vintage-Geschäft in Montclair im Bundesstaat New Jersey entdeckt hatte. Das silberne Stück aus den 1930er-Jahren war eigentlich als unverkäuflich gekennzeichnet.
Zwei Jahre später präsentierte John in genau dieser Schatulle den Verlobungsring mit einem runden Vintage-Diamanten von Platt Boutique Jewelry.
Der Antrag folgte im Juli 2024 auf der Familienranch von John, etwa eine Stunde von Sun Valley entfernt. Eine Spur aus Rosenblättern führte Roberts zu einem Picknick mit Champagner, Kaviar und Spielkarten. Nach dem Antrag spielte das Paar Gin, trank am Teich Champagner und bereitete Truthahnburger zu. Festgehalten wurde der Moment mit Einwegkameras.
Idaho war damit mehr als eine landschaftliche Kulisse. Johns Familie verbringt dort nach Angaben von Roberts seit den 1970er-Jahren Urlaube; sie bezeichnete die Gegend als den gemeinsamen Wohlfühlort des Paares. Die spätere Wahl von Sun Valley als Hochzeitsort knüpfte unmittelbar an diese persönliche Geschichte an.
Das Hochzeitswochenende sollte sich wie Urlaub anfühlen
Die Planung übernahm das Paar gemeinsam mit Heather Minor Events. John kümmerte sich vor allem um die Musik, Roberts um das Menü und die Papeterie. The KFD Studio entwarf Illustrationen im Stil verspielter Sun-Valley-Postkarten der 1960er-Jahre. Auf einem Motiv ist Roberts im Hochzeitskleid zu sehen, während John in einem See einen Fisch fängt.
Damit sollte bereits die Einladung vermitteln, dass die Feier ungezwungen und für die Gäste wie ein Urlaub wirken sollte. Rehearsal Dinner und Welcome Party gehören bei US-Hochzeitswochenenden häufig zum Rahmenprogramm vor der eigentlichen Zeremonie. In Sun Valley boten diese Termine Roberts zugleich die Möglichkeit, mehrere aufeinander abgestimmte Vintage-Looks zu tragen.
Beim intimen Rehearsal Dinner erschien sie in einem trägerlosen, babyblauen Kleid von Richard Tyler aus dem Jahr 2002. Dazu kombinierte sie eine eigens angefertigte Olympia-Le-Tan-Clutch in Form des Buches „The Sun Also Rises“, das Roberts und John als ihr gemeinsames Lieblingsbuch bezeichnen. Für die Welcome Party wählte sie einen Pierre-Cardin-Laufsteglook von 2006.
Zur Zeremonie ersetzte Antikweiß das klassische Brautweiß
Für den Gang zum Altar entwarf Monique Lhuillier eine Robe mit Drapierungen, Korsettkonstruktion und französischer Spitze. Auch die Stofffarbe wurde eigens entwickelt: Roberts wollte kein traditionelles Weiß, sondern einen gealtert wirkenden Ton, der beinahe an mit Tee gefärbten Stoff erinnert. Als Inspiration nannte sie die Hochzeitskleider von Kate Moss, Kristy Hume und Claudia Schiffer.
Das bedeutet für das modische Konzept der Hochzeit: Nicht ein einzelnes Brautkleid stand im Mittelpunkt, sondern eine Abfolge klar voneinander unterschiedener Looks mit gemeinsamer Vintage-Idee.
John trug zur Trauung einen schokoladenbraunen Smoking von Ferragamo, kombiniert mit Schuhen derselben Marke, Accessoires von Platt Boutique und einer Sonnenbrille von Oliver Peoples. Roberts ergänzte ihre Robe unter anderem mit einer weißen Khaite-Sonnenbrille und Schmuck verschiedener Anbieter.
Ein schwarzer Archivlook markierte den Wechsel zur Afterparty
Für den späteren Teil der Feier griff Monique Lhuillier auf das eigene Archiv zurück und fertigte für Roberts einen Look vom Laufsteg des Jahres 2003 neu an. Das Ensemble bestand aus einem schwarzen Spitzenkorsett und einem auffälligen Rock. Roberts wollte mit dem Wechsel zu Schwarz gezielt eine andere Atmosphäre für die Afterparty schaffen.
Auch bei Haaren und Make-up setzte sie auf langjährige Vertraute: Kate Synnott verantwortete das Make-up, Nikki Lee das Haarstyling. Für Roberts gehörte zur Vorbereitung nach eigener Aussage neben dem äußeren Erscheinungsbild auch die innere Verfassung; dabei arbeitete sie mit ihrer spirituellen Mentorin Christina Rice.
Wie gefällt Ihnen die Verbindung aus Vintage-Mode, Antikweiß und schwarzem Afterparty-Look bei der Hochzeit von Emma Roberts?






























