Die „Everything Shower“ macht aus dem Duschen ein umfassendes Pflegeprogramm: Eine Vogue-Autorin beschreibt in einem Erfahrungsbericht, wie sie rund eineinhalb Stunden mit Vorbereitung, Haarentfernung, Reinigung und anschließender Hautpflege verbringt. Ihre Routine umfasst sechs Etappen und beginnt bereits vor dem Aufdrehen des Wassers. Zum Einsatz kommen unter anderem ein Massagewerkzeug, Enthaarungscreme, Haarmaske, Peelingtuch, Gesichtsmaske sowie mehrere Körperpflegeprodukte. Die Autorin nutzt das Ritual vor Besuchen ihres Verlobten, mit dem sie eine Fernbeziehung führt, oder als gründliche Vorbereitung auf größere Anlässe.
- Die beschriebene Everything Shower dauert rund eineinhalb Stunden.
- Die Routine besteht aus sechs Schritten vor, während und nach dem Duschen.
- Zur Haarpflege gehören eine doppelte Reinigung und eine Haarmaske anstelle von Conditioner.
- Nach dem Duschen folgen Gesichtsmaske, geruchshemmende Pads und mehrere Körperpflegeprodukte.
Die Vorbereitung beginnt mit Massage und Haarentfernung
Im ersten Schritt verwendet die Autorin ein sanftes Werkzeug für eine Lymphmassage. Bei gewöhnlichen Duschen greife sie dagegen zu einer klassischen Trockenbürste. Anschließend klopfe sie ihre Achselbereiche jeweils etwa 15-mal rhythmisch ab. Sie verbindet diesen Ablauf nach eigener Aussage mit einem Gefühl größerer Wachheit.
Solche persönlichen Wahrnehmungen sind allerdings keine allgemeingültigen Wirksamkeitsnachweise. Der Bericht beschreibt eine individuelle Beauty-Routine und keine medizinische Behandlung oder Empfehlung.
Vor dem Duschen trägt die Autorin eine Enthaarungscreme auf Arme, Beine und Bauch auf. Während der vorgesehenen Einwirkzeit von zehn Minuten wählt sie Musik für das Ritual aus. Die Creme ersetzt in ihrer Routine die Rasur, mit der sie nach eigenen Angaben häufig Schnittverletzungen erlebt hat.
Die Everything Shower beginnt damit nicht unter dem Wasser, sondern bündelt Vorbereitung, Reinigung und Nachpflege zu einem einzigen Ablauf.
Doppelte Haarwäsche soll Rückstände der Woche entfernen
Unter der Dusche spült die Autorin zunächst die Enthaarungscreme ab. Danach wäscht sie ihr Haar zweimal, um Rückstände der während der Woche verwendeten Styling- und Pflegeprodukte zu entfernen. Es folgt die Gesichtsreinigung.
Statt eines gewöhnlichen Conditioners trägt sie anschließend direkt eine Haarmaske auf und lässt diese länger einwirken. Währenddessen fixiert sie das Haar mit einer Klammer und widmet sich der Körperpflege.
Dafür nutzt sie ein gewebtes Peelingtuch, dessen rechteckige Form auch die Reinigung des Rückens erleichtern soll. Danach trägt sie eine ölreicher wirkende Körperreinigung auf, die ihre Haut nach dem intensiven Peeling nach eigener Einschätzung weicher und besser mit Feuchtigkeit versorgt zurücklässt.
Gesichtsmaske und Körperpflege verlängern das Ritual
Nach dem Duschen wickelt die Autorin ihr Haar in ein Mikrofasertuch und legt eine Tuchmaske auf. Weil diese nach ihrer Beschreibung fest auf dem Gesicht sitzt, könne sie parallel weitere Pflegeschritte erledigen.
Anstelle von Deodorant verwendet sie geruchshemmende Pads, die laut ihrer Darstellung nur ungefähr einmal pro Woche nötig seien. Danach schichtet sie verschiedene Produkte auf der Körperhaut: Auf den oberen Rücken gibt sie ein Spray mit Glykolsäure, anschließend verteilt sie ein Gesichtsserum auf dem gesamten Körper. Den Abschluss bilden Körperlotion oder Öl.
Das Beispiel zeigt zugleich: Eine Everything Shower ist kein fest vorgeschriebenes Verfahren, sondern eine persönliche Checkliste, die sich an Zeit, Anlass und Pflegevorlieben anpassen lässt.
Der neue Name macht ein bekanntes Prinzip sichtbar
Der Begriff funktioniert ähnlich wie „Girl Dinner“, das eine einfache Auswahl von Snacks als eigene Mahlzeit bezeichnet: Eine alltägliche Handlung erhält einen prägnanten Namen. Bei der Everything Shower besteht das Grundprinzip darin, möglichst viele sonst getrennte Pflegeschritte in einer Sitzung zusammenzufassen.
Für Verbraucherinnen und Verbraucher bedeutet das nicht, dass sämtliche genannten Marken oder alle sechs Etappen notwendig wären. Die Produkte bilden die Vorlieben der Autorin ab; der übertragbare Kern ist allein die gebündelte Routine vor, während und nach dem Duschen.
Welche Schritte gehören für Sie zu einer Everything Shower – und welche würden Sie weglassen?






























