Mit dem Lamborghini Revuelto Miura 60° Homage erinnert der italienische Hersteller an das 60. Jubiläum des Miura. Die auf 99 Exemplare begrenzte Sonderserie wird im Rahmen der Monterey Car Week erstmals präsentiert. Gestaltet wurde sie von Lamborghinis Individualisierungsabteilung Ad Personam, die historische Farbtöne und Details des Miura auf den aktuellen Revuelto überträgt. Technisch bleibt es beim bekannten Plug-in-Hybridantrieb aus V12-Saugmotor und drei Elektromotoren, der zusammen 1.015 PS leistet. Damit verbindet Lamborghini seine Modellgeschichte mit dem elektrifizierten Antrieb seines heutigen V12-Supersportwagens.
- Vom Revuelto Miura 60° Homage sollen lediglich 99 Exemplare entstehen.
- Neun Außenfarben und zwei kontrastierende Lackierungen für den unteren Karosseriebereich stehen zur Wahl.
- Der Hybridantrieb entwickelt 1.015 PS und 807 Newtonmeter.
- Die Premiere findet bei der Monterey Car Week statt.
Historische Farben schlagen die Brücke zum Miura
Den Ausgangspunkt der Hommage bilden neun Lackfarben, die vom Miura inspiriert sind: Arancio, Bianco Monocerus, Blu Notte, Blu Tahiti, Giallo, Nero Noctis, Rosso Arancio, Verde Metallic und Verde Scandal. Für den unteren Teil der Karosserie bietet Lamborghini die Kontrasttöne Oro Elios und Grigio Nimbus an.
Dazu kommen Räder in Altanero Shiny Gold oder Altanero Matt Titanium Diamond. Glänzend schwarze Bremssättel, ein ebenfalls schwarzes Lamborghini-Emblem und eine matt schwarze Abgasanlage setzen weitere Kontraste. Auf den Seitenschwellern weist ein „Miura 60“-Logo auf die Sonderauflage hin.
Ad Personam ist Lamborghinis Programm für individuell konfigurierte Fahrzeuge. Bei dieser Edition dient die Personalisierung nicht nur der Auswahl ungewöhnlicher Farben, sondern als zentrales Gestaltungsmittel für den historischen Bezug.
Für Käufer bedeutet das: Die Unterschiede zum regulären Revuelto liegen vor allem in der Gestaltung und der Limitierung, nicht in einer zusätzlichen Leistungssteigerung.
Auch der Innenraum greift das historische Vorbild auf
Innenraumaufnahmen veröffentlichte Lamborghini zunächst nicht. Nach Angaben des Unternehmens interpretieren die Sitze jedoch das charakteristische „Cannelloni“-Muster des Miura neu. Hinzu kommen eine erweiterte Lederausstattung und eine „Miura 60“-Stickerei zwischen den Sitzen.
Eine Plakette aus Kohlefaser trägt die Aufschrift „Miura 60° – Serie Speciale 1 di 99“. Sie macht bei jedem Fahrzeug sichtbar, dass es Teil der begrenzten Serie ist.
Lamborghini-Chef Stephan Winkelmann beschreibt das Modell als Verbindung von traditionsbezogenen Lackierungen, exklusiven Ad-Personam-Details und den weitreichenden Möglichkeiten zur Personalisierung. Die Stückzahl von 99 Fahrzeugen unterstreiche diesen Ansatz.
Der V12-Hybrid bleibt technisch unverändert
Unter der Karosserie übernimmt die Sonderserie den Antrieb des Revuelto. Er kombiniert einen 6,5 Liter großen V12-Saugmotor mit drei Elektromotoren, einem Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe und einer Lithium-Ionen-Batterie. Die Systemleistung beträgt 1.001 hp beziehungsweise 1.015 PS und 747 kW; als Drehmoment nennt Lamborghini 807 Newtonmeter.
Der Revuelto Miura 60° Homage beschleunigt laut Hersteller in 2,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht mehr als 350 km/h.
Die Plug-in-Hybridarchitektur zeigt zugleich, wie Lamborghini das Thema Tradition einordnet: Der Zwölfzylinder bleibt erhalten, wird aber durch elektrische Motoren ergänzt. Für die Sonderedition heißt das konkret, dass die Erinnerung an den Miura optisch inszeniert wird, während der Antrieb dem aktuellen technischen Konzept des Revuelto folgt.
Als Nächstes steht die Premiere in Monterey an
Die öffentliche Vorstellung ist für die Monterey Car Week vorgesehen. Danach bleibt die Auswahl auf die angekündigten 99 Exemplare und die festgelegten historischen Farb- und Ausstattungsvarianten begrenzt.
Ist die Miura-Hommage für Sie eine überzeugende Verbindung aus V12-Tradition und Hybridtechnik, oder hätte Lamborghini auch den Antrieb stärker abheben sollen?






























