Lucasfilm führt die Kinogeschichte von „Star Wars“ mit „Star Wars: Starfighter“ über die jüngste Trilogie hinaus: Der eigenständige Film spielt fünf Jahre nach „Der Aufstieg Skywalkers“ und soll am 28. Mai 2027 starten. Bei Disneys Fanveranstaltung D23 in Anaheim präsentierten Regisseur Shawn Levy und Hauptdarsteller Ryan Gosling am Freitagabend erstmals Ausschnitte. Darin ist Gosling als Pilot Kade Auberon an der Seite des jungen Schauspielers Flynn Gray zu sehen. Lucasfilm stellte das Material allerdings nicht offiziell ins Netz; die gezeigten Szenen blieben zunächst dem Publikum im Saal vorbehalten.
- „Star Wars: Starfighter“ spielt fünf Jahre nach dem Ende der jüngsten Filmtrilogie.
- Ryan Gosling übernimmt die Rolle des Piloten Kade Auberon, Flynn Gray spielt seinen jungen Begleiter.
- Der Kinostart ist für den 28. Mai 2027 vorgesehen.
- Shawn Levy führt Regie, das Drehbuch stammt von Jonathan Tropper.
Damit setzt Lucasfilm nicht auf eine nummerierte Fortsetzung der Skywalker-Saga, sondern auf eine eigenständige Geschichte in einem bislang nicht gezeigten Abschnitt der Zeitlinie.
Ein stillgelegter Raumjäger setzt die Handlung in Gang
Die D23-Präsentation begann mit einer Begegnung zwischen den beiden zentralen Figuren. Grays junger Charakter betritt eine Werkstatt und entdeckt dort ein verborgenes, außer Dienst gestelltes Raumschiff. Kade erklärt ihm, bei der Maschine handele es sich um eine G17 – den schnellsten jemals gebauten Raumjäger. Weshalb das Schiff kaum bekannt ist, lässt die Vorschau offen.
Anschließend waren Flug- und Actionszenen zu sehen. Der Raumjäger bewegt sich über eine Meereslandschaft, während gewaltige Geysire aus dem Wasser schießen. Weitere Bilder zeigen Droiden, die auf das Schiff feuern, Speeder-Bikes, die durch Sümpfe rasen, und große Raumschiffe mit Anklängen an frühere „Star Wars“-Filme.
Levy beschrieb den Film auf der Bühne als Geschichte über Hoffnung, Familie und Abenteuer. Diese Motive gehören zum vertrauten Kern der Reihe; die Handlung sei jedoch in einer bisher nicht erkundeten Phase angesiedelt. Goslings Figur charakterisierte der Schauspieler als einen Mann von der falschen Seite der Galaxis, dessen Schicksal mit dem außergewöhnlichen Raumjäger verknüpft werde.
Der Film löst sich von der Skywalker-Familie
„Starfighter“ ist als abgeschlossene Geschichte ohne Handlungsschwerpunkt auf der Skywalker-Familie angelegt. Im „Star Wars“-Universum ist diese Unterscheidung wichtig: Eigenständige Filme können bekannte Regeln, Schauplätze und Gestaltungselemente übernehmen, ohne unmittelbar eine der nummerierten Episoden fortzusetzen.
Für Lucasfilm bedeutet dieser Ansatz, dass die Zeit nach „Der Aufstieg Skywalkers“ erweitert werden kann, ohne den neuen Film als direkte „Episode 10“ positionieren zu müssen.
Seit dem 2019 erschienenen Abschluss der jüngsten Trilogie wurden zahlreiche neue Geschichten vor allem als Serien für Disney+ erzählt, darunter „The Mandalorian“, „Ahsoka“, „Andor“ und „Obi-Wan Kenobi“. „Starfighter“ verlagert den Blick dagegen wieder auf eine eigens für das Kino entwickelte Erzählung in der späteren Chronologie des Franchise.
Gosling führt ein umfangreiches Ensemble an
Neben Gosling und Gray gehören Matt Smith, Mia Goth, Aaron Pierre, Simon Bird, Jamael Westman, Daniel Ings und Amy Adams zur Besetzung. Gedreht wurde unter anderem auf Sardinien; die Produktion war Ende 2025 abgeschlossen.
Das Drehbuch schrieb Jonathan Tropper, Levy übernahm die Regie. Für das Publikum außerhalb der D23 bleibt der erste Eindruck vorerst auf Beschreibungen der exklusiv gezeigten Szenen beschränkt. In sozialen Netzwerken kursierendes Material war laut The Verge nicht verifiziert.
Ist eine eigenständige Geschichte nach der Skywalker-Saga der richtige Weg für neue „Star Wars“-Kinofilme? Teilen Sie uns Ihre Einschätzung mit.






























