Hayden Panettiere, die frühere Partnerin des ukrainischen Ex-Schwergewichtsweltmeisters Wladimir Klitschko und Mutter der gemeinsamen elfjährigen Tochter Kaya, ist im Alter von 36 Jahren gestorben. Die US-Schauspielerin wurde am Sonntag leblos in einer Wohnung in Greenville im Bundesstaat South Carolina gefunden; Rettungskräfte konnten sie trotz medizinischer Maßnahmen nicht wiederbeleben. Die Polizei sieht nach ihren ersten Ermittlungen weder Hinweise auf ein Verbrechen noch auf verdächtige Umstände. Eine inzwischen abgeschlossene Autopsie ergab zudem keine Anzeichen für Verletzungen, die zu ihrem Tod beigetragen hätten. Die Todesursache ist dennoch weiter ungeklärt.
- Hayden Panettiere wurde am Sonntag in Greenville leblos gefunden und noch vor Ort für tot erklärt.
- Die Polizei hat bislang keine Hinweise auf Fremdverschulden oder verdächtige Umstände festgestellt.
- Bei der Autopsie wurden keine Verletzungen entdeckt, die zum Tod beigetragen hätten.
- Weitere Untersuchungen zur Todesursache dauern an.
Weitere Untersuchungen sollen die Todesursache klären
Nach Angaben der Polizei ging der Notruf gegen 13.51 Uhr Ortszeit ein. Eine Person aus Panettieres Umfeld meldete eine nicht ansprechbare Frau. Polizei und Rettungsdienst leisteten nach ihrem Eintreffen medizinische Hilfe, die 36-Jährige wurde jedoch am Fundort für tot erklärt.
Das Greenville Police Department untersucht den Fall gemeinsam mit dem Coroner’s Office des Greenville County. Dessen Angaben zufolge ist die Autopsie abgeschlossen. Die Behörde wartet aber noch auf zusätzliche Untersuchungen, bevor sie Todesursache und Todesart festlegt.
Die bislang veröffentlichten Ergebnisse bedeuten nicht, dass die Todesursache bereits feststeht: Sie besagen lediglich, dass keine beitragenden Verletzungen und bisher keine Hinweise auf Fremdverschulden gefunden wurden.
Mehrere US-Medien berichteten unter Berufung auf den Funkverkehr der Einsatzkräfte, dort seien die Begriffe „Überdosis“ und „Herzstillstand“ gefallen. Dabei handelt es sich nicht um einen gerichtsmedizinischen Befund. Eine Überdosis ist von den zuständigen Behörden nicht als Todesursache bestätigt worden.
Panettieres Familie bestätigte ihren Tod über ihre Publizistin. Ihr Vater bat darum, der Familie in dieser Zeit Privatsphäre zu gewähren.
Mit Wladimir Klitschko hatte sie Tochter Kaya
Für das deutschsprachige Publikum war Panettiere auch durch ihre langjährige Beziehung mit Wladimir Klitschko präsent. Die Schauspielerin und der frühere Boxweltmeister waren seit 2009 ein Paar und verlobten sich 2013. Im folgenden Jahr kam ihre Tochter Kaya zur Welt. 2018 trennte sich das Paar.
Panettiere hinterlässt ihre elfjährige Tochter Kaya und ihre Eltern.
In den Jahren vor ihrem Tod hatte die Schauspielerin öffentlich über Alkohol- und Opioidabhängigkeit sowie über Wochenbettdepressionen gesprochen. 2021 schloss sie einen Entzug ab. Im Mai 2026 veröffentlichte sie ihre Memoiren „This Is Me: A Reckoning“, in denen sie ihre Karriere, das Aufwachsen in Hollywood und persönliche Krisen behandelte. Diese bekannten Vorerkrankungen erlauben jedoch keinen Rückschluss auf die weiterhin ungeklärte Todesursache.
„Heroes“ machte Panettiere international bekannt
Hayden Panettiere stand fast ihr gesamtes Leben vor der Kamera. Schon vor ihrem ersten Geburtstag trat sie in Werbung auf, später spielte sie als Kind in den Seifenopern „One Life to Live“ und „Guiding Light“. Sie sprach außerdem die Figur Dot im Pixar-Film „A Bug’s Life“ und war im Football-Drama „Remember the Titans“ an der Seite von Denzel Washington zu sehen.
Der internationale Durchbruch gelang ihr 2006 als Claire Bennet in der Science-Fiction-Serie „Heroes“. Ihre Figur, eine Cheerleaderin mit regenerativen Fähigkeiten, gehörte während aller vier Staffeln zur zentralen Besetzung.
Von 2012 bis 2018 spielte Panettiere in „Nashville“ die Countrysängerin Juliette Barnes. Für diese Darstellung wurde sie zweimal für einen Golden Globe nominiert. Ein weiteres bekanntes Rollenbild schuf sie als Kirby Reed in „Scream 4“, zu dem sie 2023 in „Scream VI“ zurückkehrte. Zuletzt war sie in dem im Januar erschienenen Psychothriller „Sleepwalker“ zu sehen.






























