Titelverteidiger Al-Ahli aus Saudi-Arabien trifft in der Ligaphase der AFC Champions League Elite auf den Sieger von 2024, Al Ain aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Das ergab die am Dienstag in Kuala Lumpur vorgenommene Auslosung für den erweiterten Wettbewerb. Al-Ahli geht nach dem Abschied von Matthias Jaissle zu Newcastle United mit Trainer Marino Pusic in die neue Saison. Neben Al Ain wurden dem amtierenden Champion sieben weitere Gegner aus Katar, den Emiraten und Usbekistan zugelost. Die erste Runde beginnt am 14. September, die Ligaphase endet am 17. Februar.
- Al-Ahli spielt in der Ligaphase unter anderem gegen Al Ain, Al-Sadd und Pakhtakor.
- Das Teilnehmerfeld der AFC Champions League Elite wächst von 24 auf 32 Mannschaften.
- Je acht Teams aus der West- und Ostzone erreichen die K.-o.-Runde.
- Die zentrale Finalphase findet vom 23. April bis 1. Mai in Saudi-Arabien statt.
Al-Ahli erhält Gegner aus drei Ländern
Zum Programm des zweimal in Folge erfolgreichen Al-Ahli gehören drei Mannschaften aus Katar: Al-Sadd, Al-Shamal und Al-Gharafa. Aus den Vereinigten Arabischen Emiraten kommen neben Al Ain auch Shabab Al Ahli und Al Wasl hinzu. Komplettiert wird die Gegnerliste durch Neftchi und Pakhtakor aus Usbekistan.
Al Hilal, viermaliger asiatischer Champion, bekam dieselben Gegner wie Al-Ahli zugelost. Al-Nassr mit Cristiano Ronaldo trifft ebenfalls auf Al Ain.
Damit gehört das Duell zwischen dem Titelverteidiger und dem Sieger von 2024 zu den sportlich auffälligsten Paarungen der westasiatischen Ligaphase.
Al-Ahli hatte seinen Titel in der AFC Champions League Elite durch ein 1:0 nach Verlängerung gegen Machida Zelvia verteidigt. Für den Klub bedeutet die neue Saison zugleich einen personellen Neustart auf der Trainerbank: Pusic folgte auf Jaissle, der zu Newcastle United wechselte.
Das größere Teilnehmerfeld verändert den Weg ins Achtelfinale
Die Ligaphase umfasst nun 32 statt zuvor 24 Teams. Dabei bleibt die geografische Trennung bestehen: Je 16 Vereine bilden die West- und die Ostzone. Die jeweils besten acht Mannschaften qualifizieren sich für die Runde der letzten 16.
Auch das Achtelfinale wird innerhalb der beiden Regionen ausgetragen. Erst danach treffen die verbliebenen Teile des Wettbewerbs in einer zentralen Finalrunde zusammen: Je vier erfolgreiche Klubs aus West und Ost ziehen in die Endphase mit Viertelfinale, Halbfinale und Endspiel ein.
Das Format bedeutet, dass Mannschaften aus West- und Ostasien erst in der zentral ausgetragenen Schlussphase aufeinandertreffen können.
Für den Wettbewerb schafft die Aufstockung mehr Plätze in der Ligaphase, während die regionale Struktur weite kontinentale Duelle zunächst vermeidet. Sportlich bleibt die Platzierung dennoch entscheidend: Nur die obere Hälfte jeder 16er-Zone erreicht die K.-o.-Spiele.
Kashima trifft in der Ostzone auf Jeonbuk und Newcastle
In Ostasien bekommt es Kashima Antlers aus Japan unter anderem mit dem zweimaligen Sieger Jeonbuk Motors aus Südkorea zu tun. Weitere Gegner sind die thailändischen Klubs Buriram United, Port FC und Ratchaburi FC.
Außerdem spielt Kashima gegen den vietnamesischen Turnierneuling Cong An Ha Noi, die südkoreanischen Teams Daejeon Citizen und Pohang Steelers sowie den australischen Meister Newcastle Jets. Kashima ist in der aktuellen Ausgabe das letzte teilnehmende Team aus Ostasien, das den Wettbewerb bereits gewonnen hat.
Saudi-Arabien richtet erneut die entscheidenden Spiele aus
Die zentrale Finalphase beginnt am 23. April und läuft bis zum 1. Mai. Sie wird zum dritten Mal in Folge in Saudi-Arabien ausgetragen. Das Exekutivkomitee der Asiatischen Fußball-Konföderation AFC hat zudem die zunächst vorläufig vergebenen Gastgeberrechte für die nächsten drei Ausgaben dauerhaft bestätigt.
Für die qualifizierten Vereine heißt das: Der Weg zum Titel führt nach der regionalen Ligaphase und dem Achtelfinale erneut über ein kompaktes Finalturnier in Saudi-Arabien.
Welches zugeloste Duell verspricht für Sie in der neuen Ligaphase die größte Spannung?






























